Arbeitsschutz im Sommer: UV-Schutz und die richtige PSA
☼ Sommer, Sonne, Arbeitsschutz - worauf es jetzt ankommt
Warum UV-Schutz und die richtige PSA im Sommer unverzichtbar sind
Sonne, warme Temperaturen und lange Arbeitstage im Freien gehören für viele Beschäftigte im Handwerk, Baugewerbe oder der Logistik zum Arbeitsalltag. Was viele dabei unterschätzen: Nicht die Hitze allein stellt die größte Belastung dar, sondern häufig die UV-Strahlung.
Während Sicherheitshelm, Sicherheitsschuhe und Handschuhe selbstverständlich zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gehören, wird der Schutz vor Sonneneinstrahlung oft vernachlässigt. Dabei verbringen viele Beschäftigte täglich mehrere Stunden im Freien und sind damit einer dauerhaften UV-Belastung ausgesetzt. Hautkrebs zählt mittlerweile zu den häufigsten berufsbedingten Erkrankungen bei Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten.
Als Fachhändler für Arbeitsschutz und Workwear aus Heilbronn, Neckarsulm wissen wir bei ESKON Arbeitsschutz regelmäßig, wie wichtig die richtige Ausstattung gerade in den Sommermonaten ist.
UV-Strahlung: Die unsichtbare Gefahr am Arbeitsplatz
Das Tückische an UV-Strahlung ist, dass man sie weder sehen noch spüren kann. Während ein Sonnenbrand oft erst Stunden später sichtbar wird, entstehen die eigentlichen Schäden bereits deutlich früher. Anders als Regen oder Wind wird UV-Strahlung oft erst wahrgenommen, wenn bereits ein Sonnenbrand entstanden ist – und selbst bei bewölktem Himmel erreichen große Mengen UV-Strahlung die Haut. Gerade zwischen Mai und September werden regelmäßig Werte erreicht, die ohne geeignete Schutzmaßnahmen gesundheitliche Folgen haben können.
Besonders betroffen sind Beschäftigte in folgenden Bereichen:
- ☼ Bauunternehmen und Dachdecker
- ☼ Garten- und Landschaftsbauer
- ☼ Straßenbauer
- ☼ Lager- und Logistikmitarbeiter
- ☼ Kommunale Betriebe
- ☼ Industrieunternehmen mit Außenbereichen
- ☼ Handwerksbetriebe
Welche Verantwortung haben Arbeitgeber?
Arbeitsschutz endet nicht beim Helm. Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen – dazu gehört auch der Schutz vor natürlicher UV-Strahlung, wenn Mitarbeiter regelmäßig im Freien tätig sind.
In der Praxis bedeutet das eine Kombination aus organisatorischen Maßnahmen und geeigneter Arbeitskleidung:
- ☼ Arbeitszeiten anpassen – sonnenintensive Arbeiten in die Morgenstunden verlegen
- ☼ Schattenbereiche schaffen
- ☼ Ausreichende Trinkmöglichkeiten bereitstellen
- ☼ Geeignete PSA zur Verfügung stellen
- ☼ Mitarbeiter zum UV-Schutz sensibilisieren
Warum Kleidung der beste UV-Schutz ist
Viele Menschen verlassen sich im Sommer ausschließlich auf Sonnenschutzmittel. Im Arbeitsalltag sieht die Situation jedoch anders aus: Sonnencreme muss regelmäßig nachgetragen werden, verliert durch Schweiß an Wirkung und wird im hektischen Alltag oft vergessen. Arbeitskleidung schützt dagegen permanent, solange sie getragen wird.
Moderne Arbeitskleidung kombiniert heute Schutz mit Komfort und Bewegungsfreiheit. Atmungsaktive Materialien helfen dabei, Feuchtigkeit abzuleiten und ein angenehmeres Körperklima zu schaffen. Besonders bewährt haben sich:
Leichte und atmungsaktive T-Shirts gehören zur Grundausstattung vieler Beschäftigter. Moderne Langarm-Shirts sind längst nicht mehr mit den schweren Baumwollmodellen von früher vergleichbar – neue Materialien sind leicht, luftdurchlässig und angenehm zu tragen. Gleichzeitig schützen sie die besonders gefährdeten Arme und Schultern vor direkter Sonneneinstrahlung. Bei hohen Sommertemperaturen haben sich kühlende UV-Langarmshirts sehr bewährt.
Für kühlere Morgen oder weniger sonnige Tage bieten leichte Arbeitsjacken und Langarm-Sweatshirts zusätzlichen Schutz. Viele Unternehmen stellen fest, dass die Akzeptanz bei den Mitarbeitern deutlich höher ist als noch vor einigen Jahren – sobald die Vorteile im Arbeitsalltag spürbar werden, gehören diese Modelle schnell zur bevorzugten Sommerausstattung.
Kopf, Ohren und Nacken sind Bereiche, an denen Hautärzte besonders häufig UV-bedingte Schäden feststellen. Caps mit gebogenem Schild, atmungsaktiven Materialien, Belüftungsöffnungen und zusätzlichem Nackenschutz sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der Sommerausrüstung. Viele Unternehmen nutzen Caps zudem als Teil ihrer Unternehmenskleidung – Arbeitsschutz und professioneller Unternehmensauftritt lassen sich so sinnvoll verbinden.
Kühltücher bieten an heißen Tagen eine einfache Möglichkeit zur Abkühlung. Besonders im Nackenbereich sorgen sie für einen angenehmen Kühleffekt und können das Wohlbefinden deutlich verbessern.
Arbeitsschuhe im Sommer: Komfort wird zum Sicherheitsfaktor
Auch die besten Sicherheitsschuhe werden zur Belastung, wenn sie bei hohen Temperaturen nicht ausreichend belüftet sind. Schwere, schlecht atmungsaktive Modelle führen häufig zu übermäßigem Schwitzen, Druckstellen und schneller Ermüdung – und das kann Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
Moderne Arbeitsschuhe setzen deshalb zunehmend auf:
- ☼ Atmungsaktive Obermaterialien
- ☼ Leichte Schutzkappen
- ☼ Ergonomische Fußbetten
- ☼ Geringes Gewicht und verbesserte Luftzirkulation
Wer täglich viele Kilometer auf Baustellen, Betriebsgeländen oder Lagerflächen unterwegs ist, merkt den Unterschied oft bereits nach wenigen Stunden.
Bekannte Hersteller und ihre Sommerkollektionen
Die Nachfrage nach leichter und funktionaler Arbeitskleidung steigt seit Jahren. Entsprechend haben viele Hersteller spezielle Sommerkollektionen entwickelt, die Schutz, Tragekomfort, Bewegungsfreiheit und modernes Design miteinander verbinden. Besonders gefragt sind Produkte von Kübler, Mascot, Planam, iQ-Company und Portwest.
Praktische Tipps für den Arbeitsschutz im Sommer
- ☼ Ausreichend trinken – am besten regelmäßig über den Tag verteilt.
- ☼ Direkte Sonneneinstrahlung während der Mittagshitze möglichst reduzieren.
- ☼ Leichte und atmungsaktive Arbeitskleidung tragen.
- ☼ Auf Langarm-Shirts setzen, die Arme und Schultern gezielt schützen.
- ☼ Kopfbedeckungen mit Nackenschutz nutzen.
- ☼ Kühltücher für zusätzliche Erfrischung einsetzen.
- ☼ Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor auf unbedeckten Hautstellen verwenden.
- ☼ Regelmäßige Pausen einplanen.
UV-Schutz zahlt sich für Unternehmen aus
Wer in hochwertige Arbeitskleidung investiert, schützt nicht nur seine Mitarbeiter. Mitarbeiter, die sich bei hohen Temperaturen wohlfühlen, arbeiten konzentrierter und sicherer. Gleichzeitig sinkt das Risiko gesundheitlicher Beschwerden durch übermäßige Sonneneinstrahlung.
Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Arbeitgeber, die sich sichtbar um die Gesundheit ihrer Beschäftigten kümmern, stärken ihre Attraktivität als Arbeitgeber – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wird dieser Faktor immer wichtiger.
ESKON Arbeitsschutz – Ihr Partner in Heilbronn und Neckarsulm
Ob Handwerk, Industrie oder Logistik: Die Anforderungen an moderne Arbeitskleidung steigen stetig. Die Sommer werden wärmer, die Sonneneinstrahlung intensiver und die Anforderungen an moderne PSA steigen. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig auf geeignete Ausstattung zu setzen.
Bei ESKON Arbeitsschutz finden Unternehmen aus Heilbronn, Neckarsulm und der gesamten Region Baden-Württemberg eine große Auswahl an T-Shirts, Langarm-Shirts, Sweatshirts, Caps, Kühltüchern und Arbeitsschuhen für die Sommermonate. Gemeinsam lässt sich für jede Branche eine Lösung finden, die Sicherheit, Tragekomfort und Wirtschaftlichkeit sinnvoll miteinander verbindet.
Viele Risiken am Arbeitsplatz sind auf den ersten Blick erkennbar. UV-Strahlung gehört nicht dazu – gerade deshalb wird sie häufig unterschätzt. Am Ende geht es nicht nur um Vorschriften oder Empfehlungen: Es geht darum, dass Mitarbeiter auch nach vielen Jahren im Beruf gesund bleiben und ihren Arbeitsplatz sicher ausüben können.
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